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News
Velostation am Bahnhof Schaan
Ab sofort das Fahrrad sicher und geschützt am Bahnhof Schaan abstellen!
Schon bemerkt? – am Bahnhof Schaan gibt es eine neue, geschlossene Velostation. Vor allem für Pendler, die mit dem Bus oder der Bahn an- und abreisen und in Schaan ihr Fahrrad für die «letzte Meile» zum Arbeitsort abstellen oder von Zuhause mit dem Velo zum Bahnhof fahren möchten, eignet sich der Abstellraum als sicheren Standort für ihr Rad. Bis im Sommer 2021 kann der Velo-Abstellraum von den Fahrradfahrern probeweise kostenlos getestet werden. Die Zugangskarte ist ab sofort im LIEmobil-Kundencenter im Bahnhofsgebäude Schaan erhältlich. Anschliessend ersetzt das Velocity-Zutrittssystem die Test-Zugangskarten. Dazu braucht es einen SwissPass, die App «Velocity» und eine Kreditkarte als Zahlungsmittel. Eine Jahresmiete kostet CHF 80, eine Monatsmiete CHF 15.
Busverbindung zwischen Maienfeld und Balzers
Der saisonal von PostAuto betriebene Heidibus führt auch diesen Sommer wieder ab Maienfeld Bahnhof über den Luzisteigpass bis nach Balzers.
Bis 18. Oktober 2020 verkehrt an Wochenenden und allgemeinen Feiertagen der Heidibus zwischen Balzers und Maienfeld und bedient das Wandergebiet St. Luzisteig und die Touristenattraktion Heididorf. In Balzers startet der Bus dreimal täglich ab Haltestelle Rietstrasse und fährt über St. Luzisteig, Maienfeld Heidibrunnen, Post zum Bahnhof und weiter zum Heididorf. Ab Maienfeld Bahnhof besteht dreimal täglich eine direkte Verbindung nach Balzers Rietstrasse mit Anschluss ans LIEmobil-Liniennetz. Damit wird Maienfeld mit ganz Liechtenstein und Feldkirch verbunden.

Für Gäste aus Liechtenstein bietet die Buslinie eine attraktive Verbindung zum Touristenmagnet Heididorf. Zudem wird das weitläufige Wandergebiet um St. Luzisteig mit dem Regitzer Spitz und seinem 360°-Panorama und der idyllischen Walsersiedlung Guscha mit dem ÖV erreichbar.

GA und Halbtax sind auf dem Heidibus gültig und die Fahrgäste haben die Möglichkeit, Anschlusstickets zu lösen.

LIEmobil-Geschäftsbericht 2020
LIEmobil blickt im Geschäftsbericht 2020 auf ein bewegtes Jahr zurück. Nachdem während mehrerer Jahre der Kundenzuwachs im öffentlichen Verkehr stetig nach oben stieg, brach dieser im Frühling 2020 richtiggehend ein.
In den ersten zwei Monaten ist das Jahr 2020 äusserst erfolgreich mit weiter ansteigenden Fahrgastzahlen und Einnahmen angelaufen. Wäre es so weitergegangen, wäre ein weiterer Rekordabschluss möglich gewesen. Mit Beginn der Corona-Pandemie im März wurde dieser Trend abrupt unterbrochen. Im Frühjahr kamen die Änderungen und Herausforderungen für den öffentlichen Verkehr Schlag auf Schlag. Zunächst wurde zur Verminderung der Ansteckungen der Fahrscheinverkauf eingestellt. Kurz danach wurden die Grenzen nach Österreich praktisch geschlossen und wenig später wurde wie in der Schweiz der Busverkehr reduziert, um die Risikogruppen im Fahrpersonal zu schützen und auf ausfallendes Fahrpersonal vorbereitet zu sein. Gleichzeitig brachen auch die Fahrgastzahlen ein. Im April betrug der Rückgang der Fahrgastzahlen rund 72%, während der Einnahmenausfall im Fahrscheinverkauf in nur einem Monat 110'000 CHF betrug. Über das ganze Jahr hinweg zeigte sich ein Einbruch bei den Einnahmen durch den Fahrscheinverkauf von über 50%. Weit weniger dramatisch waren die Einbussen durch die Abonnementverkäufe. Von den Stammkunden entschieden sich lediglich 7 % dazu, ihr Abonnement vorerst nicht zu verlängern. Die Treue dieser Stammfahrgäste verhinderte ein negatives Geschäftsergebnis. Die weiterhin guten Abonnementeinnahmen, die Einsparungen im Linienverkehr im Frühling sowie der günstige Treibstoff konnten die übrigen Einnahmenverluste teilweise kompensieren, sodass am Ende des Jahres sogar ein geringer Überschuss in der Höhe von 67'000 CHF bilanziert werden konnte, welcher der Landeskasse zurückgeführt wurde. Die Fahrgastzahlen sind über das ganze Jahr hinweg um 27% gesunken.

Tarife

2020 wurden einige Tarifverbesserungen zur Attraktivitätssteigerung für die Fahrgäste vorgenommen: FAIRTIQ-Fahrten im LIEmobil-Liniennetz wurden um 10% reduziert, Fahrscheine für lange Strecken wurden deutlich günstiger, ein Jahresabo fürs Fahrrad wurde eingeführt und das Hunde-Jahresabo erhielt eine starke Preissenkung. Im Laufe des Jahres wurde schliesslich auch noch der Nachtzuschlag abgeschafft.
Ende Jahr zeigte sich vor allem ein Effekt der Pandemie: trotz generell stark gesunkener Fahrscheinverkäufe stieg die Nutzung des digitalen FAIRTIQ-Tickets massiv an (+26%). Damit erreichte der digitale Vertrieb rund 10 % aller Fahrscheinverkäufe. Die Pandemie hat dem Trend zum digitalen Ticketing einen starken Rückenwind verpasst. LIEmobil wird die digitalen Verkaufskanäle abseits vom Fahrpersonal noch weiter ausbauen, um jedem Kunden den passenden Verkaufskanal anbieten zu können.

Kundenzufriedenheit
LIEmobil führt alle zwei Jahre eine Kundenzufriedenheitsmessung durch. Trotz veränderter Umstände wurde diese Befragung auch im Jahr 2020 durch eine externe Firma durchgeführt. Hierbei zeigte sich eine positive Auswirkung von Home Office und Kurzarbeit, die zu weniger Verkehr auf den Strassen geführt haben: die Fahrgäste haben insbesondere die Pünktlichkeit und Anschlussqualität besser als in den Vorjahren eingeschätzt und dadurch dem öffentlichen Verkehr ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt.

Emissionen
Auch bei den Emissionen konnte wie im Vorjahr eine Senkung des CO2-Ausstosses pro gefahrenen km erreicht werden. Durch den vermehrten Einsatz von kleineren Fahrzeugen, die Fahrerschulung zur sparsamen, effizienten Fahrweise und die erhöhte Fahrleistung der Hybridfahrzeuge sank dieser um 3.7%. Ein rasanter Rückgang der Emissionen ist im Jahr 2022 zu erwarten: 25 Neufahrzeuge lösen die 10-jährigen Fahrzeuge ab. Vier davon werden elektrisch angetrieben und arbeiten lokal emissionsfrei.

Betriebsübergabe
Nachdem im Jahr 2020 der Linienverkehr für die Jahre 2022 bis 2031 ausgeschrieben und neu vergeben wurden, geht es im Jahr 2021 hauptsächlich um die Vorbereitung des Betreiberwechsels. Die Bietergemeinschaft BUS Ostschweiz AG und Philipp Schädler Anstalt werden ab 12. Dezember 2021 den Grossteil des Linienverkehrs betreiben. Das Fahrpersonal und die noch nicht abgeschriebenen Fahrzeuge werden vom neuen Anbieter übernommen. Das Fahrpersonal erhält dabei einige Verbesserungen im allgemeinen Dienstvertrag, wie beispielsweise eine moderne Pausenregelung. Für LIEmobil ist es wichtig, dass der Beruf des Busfahrers in diesem spannenden Umfeld an Attraktivität gewinnt.

Neue Verwaltung im Bahnhofsgebäude Schaan
LIEmobil konnte Ende 2020 die neuen Büroräume im renovierten Bahnhofsgebäude in Schaan beziehen. Mit dem Umzug wurden zahlreiche Prozesse modernisiert und IT-Projekte vorangetrieben. Für die Mitarbeitenden stehen nun topmoderne Arbeitsplätze an geeigneter Lage zur Verfügung. Kommt hinzu, dass nun die Verwaltung und das Kundencenter unter einem Dach direkt am Bushof vereint sind.
FFP2-Schutzmasken in Österreich
Auf österreichischem Gebiet gilt eine FFP2-Maskentragepflicht im ÖV. Diese Regelung gilt auch für LIEmobil-Busse im VVV-Gebiet.
Spätkurse und Nachtbusse entfallen
bis auf Weiteres
Aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen (Schliessung der Gastrobetriebe, Sperrstunde in der Schweiz) werden die spätabendlichen Fahrten (die, die nur Freitag- und Samstagnacht angeboten würden, im Fahrplanbuch grau schraffiert) und die Nachtbusse bis auf Weiteres nicht mehr angeboten. Danke fürs Verständnis.
Verkauf von Schutzmasken im Bus
In den LIEmobil-Bussen werden einzelverpackte Schutzmasken für 2.–/Stück verkauft (solange Vorrat).

Der Maskenverkauf im Bus ist ein Zusatzservice an die Kunden, die das Mitnehmen einer Maske vergessen. Damit haben sie im Notfall die Möglichkeit, sich eine Maske zu besorgen und sicher unterwegs zu sein.

Bei Verweigerung der Tragepflicht können Fahrgäste durch das Fahr- oder Kontrollpersonal vom Transport ausgeschlossen werden.
Maskenpflicht in den Bussen in Liechtenstein
In Liechtenstein besteht wie in den umliegenden Ländern eine Maskentragepflicht im öffentlichen Verkehr.
Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein hat die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr für Personen ab 12 Jahren beschlossen. Damit wird eine einheitliche Regelung zwischen den Nachbarländern ermöglicht.

Um sich gegenseitig vor Ansteckungen zu schützen, ist das Tragen einer Schutzmaske eine sehr wichtige Massnahme.
Es liegt in der Verantwortung der Fahrgäste, sich vor der Busfahrt eine Maske zu besorgen. Über Mund und Nase gewickelte Halstücher und Schals gelten nicht als Schutzmaske. Bei Verweigerung der Tragepflicht können Fahrgäste durch das Fahr- oder Kontrollpersonal vom Transport ausgeschlossen werden. Von der Tragepflicht ausgeschlossen sind Kinder bis zum Alter von 12 Jahren und Personen, die aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmaske tragen können.

Aus Sicherheitsgründen (stundenlanges Fahren und Konzentrieren, erschwerte Atmung hinter der Maske, Beschlagen der Brille) sind die Fahrer von der Maskentragepflicht ausgeschlossen. Die vordersten Sitzreihen sind nach wie vor abgesperrt, so dass der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Fahrer tragen jedoch beim Fahrscheinverkauf und Kontrollgang durch den Bus Masken. Die Kontrolleure verrichten ihre Arbeit ebenfalls mit Maske.

Ticketverkauf im Bus
Der Fahrscheinverkauf durch den Fahrer ist unter Einhaltung der Schutzmassnahmen möglich. Der Einstieg durch die vorderste Tür wird ausschliesslich für Fahrgäste ermöglicht, die ein Ticket kaufen müssen. Alle übrigen Fahrgäste benutzen die hinteren Türen – auch zum Aussteigen. LIEmobil bittet die Fahrgäste, nach Möglichkeit weiterhin mit FAIRTIQ oder im Voraus im Kundencenter bezogenen Fahrscheinen und Abos zu reisen.

LIEmobil zählt auf die Solidarität und Eigenverantwortung der Fahrgäste, die Maskenpflicht einzuhalten. Die LIEmobil-Busse werden weiterhin intensiv gereinigt und es ist LIEmobil ein grosses Anliegen, die Fahrgäste sicher und bestmöglich geschützt an ihr Ziel zu bringen.